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Gespann(t) sein auf neue Herausforderungen – Training in Idstein

Bei herrlichem Wetter und einer für ein Gespanntrial-Training guten Teilnehmerzahl von sechs Gespannen wurde auf dem Idsteiner Trialgelände am 21.05. eine Veranstaltung durchgeführt, die Lust auf mehr macht.


Für Anfänger und Experten, also für jeden, der Spaß am Gespanntrailen hat, waren nicht immer ganz einfache Aufgaben dabei. Auch der Idsteiner Hochgebirgsbach (schon mal davon gehört? unbedingt zu empfehlen!) mit seinen vielen Steinen ist für uns kein unbezwingbares Hindernis gewesen.
 

Ob man als Fahrer wegen kniffliger Auffahrten, im Weg liegender Steine oder steiler Abfahrten manchmal einen neuen Anlauf nehmen muss oder die gesteckte Sektion locker durchfährt: Immer ist ein Beifahrer oder eine Beifahrerin mehr oder weniger konzentriert mit im „Boot“, um den anstehenden Versuch zu unterstützen oder manchmal auch zu erschweren.
Genau das macht den Reiz des Gespanntrials aus. Wenn man Füsse setzen muss, der Motor abstirbt oder überhaupt nichts mehr geht: Warum sollte denn immer der Fahrer den Kopf dafür hinhalten?

Es gibt doch auch einen Trialpartner, der es bestimmt hätte verhindern können. So wurde beim Idsteiner Training nicht nur über das neue Gespann von Karl-Heinz, sondern auch und vorallem darüber diskutiert, wer, was hätte besser machen können, warum man zu weit rechts oder mit zu wenig Gas gefahren ist. Und das nicht nach der Sektion (das wäre ja viel spät) , sondern während des Fahrens. Multitasking nennt man so etwas, manchmal aber auch „learning by doing“ oder „wer zu spät kommt, der muss noch ein bißchen mehr üben“, denn der Beifahrer hat desöfteren schon recht und man hätte (damit ist natürlich der Fahrer gemeint) doch vorher darauf hören können, dass es so nicht geht.

Zuschauer, die sogar die besondere Dynamik unserer Sportart durch Probefahrten erleben wollten, machen Hoffnung auf mehr Intessierte, denen das zweispurige Trialen über Stock und Stein besonderen Spaß macht. Demnächst steht ein Probiergespann bereit, das im Rahmen von Trialveranstaltungen für erste Fahreindrücke genutzt werden kann. Wer das nötige Suchtpotential mitbringt, kann sich zuerst versuchsweise, später dann mit einem eigenen Gespann an der teamorientierten, sportlichen Betätigung beteiligen.

Also, wie wär’s? Einfach beim nächsten Training oder den bekannten D- und E-Cup-Läufen vorbeikommen, etwas Gespannluft schnuppern und sich von diesem besonderen Virus anstecken lassen.

Bilder von dem Training könnt ihr hier einsehen. KLICK MICH


Text: Michael Schütz  Fotos: Diverse
 

Veröffentlicht von: Administrator am 05.06.2009 um 09:37

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